Martin-Gauger-Preis
 

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer,

an dieser Stelle müsste eigentlich die Ausschreibung für den Martin Gauger Preis 2021 stehen. Leider ist in der Corona-Pandemie alles anders. Das betrifft auch den nach Martin Gauger benannten Menschenrechtspreis, den der Deutsche Richterbund NRW alle zwei Jahre im Rahmen eines Schülerwettbewerbs verleiht.

Angesichts von phasenweisen Schulschließungen, Homeschooling und wechselnden Lockerungen haben wir uns dafür entschieden, den Wettbewerb um ein Jahr zu verschieben. Damit wollen wir nicht nur verhindern, dass ein Wettbewerb samt Preisverleihung zur Ausbreitung des Infektionsgeschehens beiträgt, sondern wir berücksichtigen auch die schulischen Realitäten.

Der Ausfall von Präsenzunterricht und das Umstellen auf andere Lernformate verlangt Schülerinnen und Schülern aber auch den Lehrkräften und den Schulleitungen viel ab. Auch wenn alle auf eine baldige Normalisierung der Verhältnisse hoffen, werden die besonderen Anforderungen noch eine Weile andauern. Danach wird es viel aufzuarbeiten geben. Angesichts dieses Umfelds verschieben wir die besondere zusätzliche Herausforderung eines Schülerwettbewerbs auf das Jahr 2022. Wir möchten, dass ihr den "Kopf frei habt", wenn ihr im Jahr 2022 hoffentlich am Wettbewerb teilnehmt.

Die Entscheidung für eine Verschiebung ist uns nicht leicht gefallen. Immerhin ist der 14. Juli 2021 der 80. Jahrestag der Ermordung Martin Gaugers im Konzentrationslager. Wir freuen uns besonders, dass auch ohne den Martin-Gauger-Preis die Erinnerung an den couragierten Menschen nicht verblasst. Erst kürzlich hat die evangelische Landeskirche in den Räumen des Landeskirchenamts Martin Gaugers mit einem sog. "Kirchenkopf" gedacht.

Wie das aussieht, kann man hier bewundern:

Kichenkopf

Wir freuen uns auf einen Martin-Gauger Preis 2022. Alle wichtigen Informationen werden dazu rechtzeitig hier veröffentlicht.

Christian Friehoff
Vorsitzender